Über mich - gibt es mehr auf der STammseite

... daher kann ich mich hier kurz fassen:

 

Gründer und Leiter des "Fotoclub 78" und das auch nach dessen Wiederbelebung 2009. Bis etwa 1988/89 Mitglied im Kreisfotoaktiv Brand-Erbisdorf und im Bezirksfotoaktiv Karl-Marx-Stadt beim Kulturbund - dort auch Studium Fotografie 1979-81 und mehrere Jurorenschulungen. 

Hauptamtlich Fotograf seit 1989, damals beim Fotodienst München/Leipzig und weiteren Fotodienstleistern in der Kindergarten-Fotografie.

Seit 1992 selbstständig als Fotograf unterwegs, hauptsächlich in der Kindergarten- und Schulfotografie. Neben den üblichen Studioarbeiten wie Pass-, Bewerbungs- Familienfotos gehören die Hochzeitsfotografie, erotische und Aktfotografie, Fotos bei Klassentreffen uvm. zum Service von Fotoschreiber. Noch mehr findet ihr hier

In der Freizeit steht die Fotografie nicht minder hoch im Kurs. Hier bietet dann doch die eine oder andere Möglichkeit noch mehr Spielraum für die Umsetzung meiner Ideen. Im Fotoclub bietet sich ein weites Forum das Thema Fotografie zu be- und verarbeiten.



Letzte Ausstellung:  Hetzdorf, Reha-Klinik - Bürgerhaus Berthelsdorf

Ab dem ersten Advent 2014 bis etwa April 2015 konnte ich in der Klinik am Tharandter Wald ausstellen. Das sensible Thema Akt im Paket mit einem Teil meiner Ohrensammlung und Hetzdorf-Bilder aus den 80iger Jahren : “Geschichte - Ästhetik - Provokation”- so der Titel dieses Experiments. Rundum ein toller Präsentationsort mit ständig wechselndem Publikum. Übrigens meine zweite Ausstellung in diesem Haus, in dem die Betrachter Zeit zum anschauen und diskutieren haben.


Ausstellung:    Ohren im Bürgerhaus  -  ist Geschichte

War nun auch in Berthelsdorf zu sehen: Ein Bruchteil meiner Ohrensammlung (natürlich in Bildform!)

 

Erstmals waren Teile in der weiter oben genannten Ausstellung in Hetzdorf öffentlich zu sehen, anschließend ein Teil auch auf meiner "Club-Tafel" im Bürgerhaus.

 

 

Zeigt her eure Ohren!

 

­Die Ohren – in diesem Fall unsere Außenohren mit ihrem Ohrknorpel und dem Ohrläppchen sind Unikate – können wegen ihrer Einmaligkeit zur Identifizierung eines Menschen herangezogen werden und haben einen ähnlich hohen Beweiswert wie der „echte“ Fingerabdruck. Dieser Gedanke allein sollte es schon wert sein, sich näher mit dem Ohr zu befassen. Die Wissenschaft darum ist nun nicht mein Thema geworden, dafür der optische Eindruck des Äußeren um so mehr.

In einem Gespräch während eines Fototermins kam vor etwa 10 Jahren die Frage ins Spiel, was man denn heute noch so fotografieren könnte, was eventuell noch nicht dagewesen ist.... Ich weiß u.a. von Füßen, Händen und Brüsten - die in Masse abgelichtet und schließlich zu Kunst wurden. Nach einem genaueren Blick auf meine damalige Gesprächspartnerin und zufällig auf ihrr Ohren platzte ich heraus: „Na dann fotografiere ich halt mal Ohren....“ Ihre Antwort: „Darüber schreibt mein Schwager seine Doktorarbeit.“ Und schon war ein Thema angerissen, was mich über Jahre zum Sammler von Ohrenfotos machte. Es sollten allerdings nicht die „blanken“ Ohren sein, es musste schon „Was“ dran hängen oder drin stecken... So entstand der Leitgedanke: „Ohren – Formen und Design“ - also bezogen auf die Ohrform und dem Schmuck, wie auch immer der ausfällt. Nach über 700 Ohrenfotos bin ich inzwischen selbst überrascht, was man sich da so in oder an die Ohren packt und dabei scheiden sich die Geister: Ist einiges noch Schmuck oder eigentlich schon Verstümmelung?

Vielleicht regt dieser kleine Teil der Ausstellung schon zur Diskussion an....